ESE öffnet den Blick für das große Ganze in komplexen Zusammenhängen

Als Projektingenieur für Geothermie bei Arcadis bearbeitet und betreut Roland Knauthe Geothermieprojekt im Bereich Real Estate und Wärmespeicher für Industrieanlagen. Im Interview zeigt er auf, warum sich ein Masterabschluss in Energy Science and Engineering auszahlt.

Roland Knauthe
Roland Knauthe

Roland Knauthe studierte Angewandte Geowissenschaften (B.Sc.) und absolvierte anschließend seinen Master in Angewandte Geowissenschaften und Energy Science and Engineering (ESE) an der TU Darmstadt. Er hat es nicht bereut. Ob Thermodynamik oder Szenarioanalysen – In seinem Arbeitsalltag als Projektingenieur für Geothermie bei Arcadis nutzt er regelmäßig das Wissen, das er im Masterstudiengang ESE erworben hat.

Ich habe ESE studiert, weil …

…ich nach dem Studium der Angewandte Geowissenschaften noch nicht genug hatte. Mein Vorhaben war es, mein fachliches Wissen zu erweitern und ein umfassenderes Verständnis zu entwickeln, insbesondere um Fragestellungen an Schnittstellen besser einordnen und nachvollziehen zu können. Diese Entscheidung hat sich für mich in jeder Hinsicht ausgezahlt. Im Berufsalltag greife ich regelmäßig auf das Wissen aus dem Studium zurück und kann es sinnvoll in meine Arbeit einbringen, wodurch ich technische Zusammenhänge deutlich besser bewerten kann.

Warum sollten Studierende sich für den Masterstudiengang Energy Science and Engineering an der TU Darmstadt entscheiden?

Der Studiengang bietet eine fachlich sehr fundierte Ausbildung, die sowohl in die Tiefe als auch in die Breite geht. Dadurch fällt es leichter, das große Ganze im Blick zu behalten und besser zu verstehen, was im eigenen Umfeld und in komplexen Zusammenhängen passiert. Häufig ist man in Projekten nur ein kleiner Teil eines viel größeren Gefüges. Mit dem umfassenden Wissen und den erworbenen Fähigkeiten kann man die eigenen Aufgaben im Gesamtbild besser einordnen und im Kontext nachvollziehen.

Welche Kenntnisse oder Fähigkeiten, die Sie heute im Job brauchen, haben Sie im Studiengang Energy Science and Engineering an der TU Darmstadt erworben?

Grundlagen der Thermodynamik und Energietechnik helfen mir regelmäßig, technische Fragestellungen in ihren Grundzügen besser zu verstehen. Das Wissen über verschiedene Heiz- und Kühlsysteme in Gebäuden unterstützt mich dabei, das Gesamtbild im Blick zu behalten. Das Erstellen von Szenarioanalysen ist eine wertvolle Grundlage, um Kundinnen und Kunden zu beraten oder technische Lösungen im Projekt zu diskutieren. Auch Kosten- und Investitionsanalysen spielen immer wieder eine wichtige Rolle. Nur um ein paar Beispiele zu nennen.